Firmung PDF Drucken Email

Firmung in Mayrhofen war am


Samstag 29. April 2017


um 17.00 Uhr


mit Erzabt Korbinian Birnbacher OSB






26.04.2016 Firmung


Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun OSFS


Lasst uns beten, zu Gott, dem allmächtigen Vater, dass er den Hl. Geist herabsende auf diese jungen Christen.
Der Hl. Geist stärke sie durch die Fülle seiner Gaben und mache sie durch seine Salbung Christus, dem Sohn Gottes, ähnlich.

 


 


 

 

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Samstag 18.04.2015  - Firmung in Mayrhofen

 

Das Sakrament der Firmung wurde heure erstmals von Abt Krobinian Birnbacher OSB vom Stift St. Peter gespendet. Es war wieder eine sehr schöne Feier und bedanken uns bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.


Birgit Eder gab, stellvertretend für die Eltern, noch folgende guten Gedanken den Firmlingen mit.


 

Liebe Firmlinge!

Mia winschen enk Augn,

de die kloan Dinge des Olltogs wohrnemmen und is rechte Liacht ruckn.

Mia winschen enk Ohrn,

de di feinen Schwinungen und Übertöne im Gespräch mit ondere aufnemmen.

Mia winschn enk Händ, de nit long überlegen,

ob se helfn oder guat sei welln.

Mia winsch enk zua rechtn Zeit des richtigen Woacht.

Mia winschen enk Freid, Liab, Glick und Zuversicht.

Mia winschen enk Güte – und olle eigenschoftn, de eich des wern lossen, wos es seits und immer wern wellts, jedn Tog a weniger mehr.

Mia winsch enk Menschn, de eich megn und eich gejohn und eich Muat mochn. Menschen, de enk bestätigen, oberach Menschn, de eich uregn, de eich Vorbild sein kennen, de eich weiterhelfen, wenns es traurig, miad und erschöpft seits.

Mir winschn enk guate Gedonken und a Heachz, des überströmt in Freid und Donkborkeit.

Des sen insre Winsch, wos miaenk ols Eltern, stellvertretend fir olle, fir die Zukunft mitgebn mechtn.




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Firmung am 18.05.2014


Die Firmung verhält sich zur Taufe

wie das Wachstum zur Geburt

(Thomas von Aquin)

 

Das diesjährige Fest der Firmung am 18.05.14 war ein schönes Highlight unserer jungen Mitchristen mit einem positiven JA zu unserem Glauben.

Eine große Zahl an Mitfeiernden zog mit den Firmlingen von der Schule zur Kirche

Bestens vorbereitet durch den bewährten Einsatz von Frau Judith Neuner und unseren Herrn Pfarrer waren bereits im Vorfeld viele gemeinsame Aktivitäten, Gottesdienstgestaltungen, Wallfahrten und Pfarrhofbesuche umgesetzt worden. Dadurch konnten unsere Firmlinge Gemeinsamkeit und Vertrauen erfahren und lernen.

Abt Anselm hat dann in seiner wunderbaren und unverwechselbaren Art das Sakrament der Firmung gespendet und in dieser erhebende Feier auch mit einer besonders netten Predigt Jung und Alt in seinen Bann gezogen.

Auch die anschließende Agape auf dem Josef-Riedl-Platz war sehr gut besucht und es zeigte sich nach langer Zeit sogar die Sonne. So konnten viele Familienverbände einen kleinen Umtrunk mit Brot und Kuchen genießen und zugleich mit Abt Anselm einen Fototermin wahrnehmen.

Hoffen wir, dass unsere nun mündigen jungen Mitchristen den Draht zur Kirche nicht verlieren und Kraft und Hoffnung daraus schöpfen dürfen!                                                           Elisabeth Bacher, PGR






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Diese Seite entstand unter der Mithilfe von Rel.Dipl. Päd. Judith Neuner


 


 

Die Gottesperle

  

Wenn du an Gott denkst – was kannst du über ihm sagen?

 

Er hilft dir, wenn es dir schlecht geht.

Er trägt mich, wenn der Weg zu steinig ist.

Mit ihm hat alles angefangen!

Er hat mich so gemacht, wie es am besten ist.

 

Gott gibt mir Mut.

Er ist der barmherzige Vater.

Retter in der Not.

Er bewahrt uns vor Unheil.

 

Gott ist unser Beschützer.

Er hat immer ein Ohr für dich.

Gott unser Freund und Helfer.

Man kann mit Gott über seine Probleme reden.

 

Ist der, mit dem ich jeden Tag rede in guten und schlechten Zeiten.

Hat mir ein gutes, schönes Leben geschenkt.

Ist der Gott Jakobs, Abrahams und der Ich bin da.

Hat die Welt erschaffen.

 

Heiliger Geist.

Er hat uns alle gern!

Das ewige Licht des Lebens.

Ohne Gott hätte es nie Jesus gegeben.

 

Gott ist unser Licht.

Vater von Jesus.

Er vergibt mir alles Schlimme.

Er ist immer für mich da.

 

Einer der immer zu dir hält.

Der Erlöser.

Er ist mein Gott.

Er hat uns den heiligen Geist gesandt.

 

Ich denke Gott hat es nicht immer leicht.

Nur durch Gott können wir leben.

Er hat uns die 10 Gebote gegeben um ein glückliches Leben in Frieden zu Leben.

Wir gehen Kirche damit wir Gott nah sind und mit ihm reden können.

 

Gott wird sichtbar durch den heiligen Geist.

Gott will dass wir glücklich und friedlich leben.

Gott gibt dir einen Rat wenn du nicht mehr weiter weißt.

Nächstenliebe!


Gott ist für mich ein Zeichen dass wir nach den Tod noch immer leben.

Er ist für mich ein Zeichen dass ich nicht alleine bin.

Gott ist immer bereit, wenn wir umkehren wollen.

Gott ist immer in unserem Herzen!

Gott hat uns ein leben geschenkt indem wir unseren eignenen Weg finden sollen.

Gott beurteilt niemanden nach seinem Aussehen oder seiner Herkunft.

Gott hat uns seinen Sohn geschickt und der ist für usn gestorben um uns das ewige Leben zu schenken.

Gott bedeutet für mich: zu wissen egal wie spät, egal wo und egal mit wem - er ist immer da und gibt auf uns acht.

Gott verzeiht uns unsere Sünden, wenn wir sie bereuen. Wir bekommen mehr als nur eine 2. Chance.






Firmung 2013 – Ein neuer Weg der Firmungs-Vorbereitung

 

Habt ihr auch schon so eine schönes Perlenband am Arm eines Firmlings gesehen?

 

Hat es euch auch interessiert, was das wohl zu bedeuten hat?

 

Die vorbereitende Religionslehrerin Judith Neuner und der Herr Pfarrer haben die schöne Idee des Perlenbandes und die Bedeutung der einzelnen Perlen aufgegriffen und umgesetzt . – Das bedeutet heuer, dass die religiöse Vorbereitung großteils in der Schule erfolgt und die Firmlinge mit Eltern und Paten sowie in einer selber zusammengestellten Gruppe die aktive Vorbereitung gestalten.

 

Diese Gruppen werden auch bei den Samstag-Abendmessen vorgestellt und gestalten die Messen mit Fürbitten und Texten mit.

 

Am Samstag, den 2. März haben sie bereits eine Wallfahrt nach Ramsau zum Seligen Engelbert Kolland gemacht. Auf dem Weg dorthin haben sie ein Kreuz am Zillerufer verhüllt. Dann wurde im Ramsauer Kirchl ein schöner Gottesdienst gefeiert, der sicher allen in bester Erinnerung bleibt. Auch der heurige Firmspender, Abt Anselm vom Stift Fiecht war bereits da, um die Firmlinge und ihre Paten und Eltern kennenzulernen.

 

Auch die Pfarre und ihre Einrichtungen wurde noch besucht und einige soziale Projekte werden auch noch gestartet. Viel Glück und Freude dabei!

 

Die Firmkandidaten sind also mitten in der freudigen Vorbereitungsphase - und das Perlenband samt dazugehöriger Broschüre ist ein zentraler Punkt dabei.

 

Fragt die jungen Leute danach, sie werden es euch bestimmt gerne zeigen!

 

GOTT sei dein Schutz!

Wenn wir die Hände falten, dann spüren wir:

Es gibt im Weltgetriebe drei Anker,

die uns fest und sicher halten:

GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

Wir wünschen unseren Firmlingen,

dass sie diese drei Anker spüren und nützen können!

Elisabeth Bacher, PGR




Firmlings-Infotag in der Pfarre Mayrhofen


am Freitag, den 15. März 2013


 

Um den alltäglichen Ablauf und die diversen Arbeitsbereiche in unserer Pfarre kennenzulernen, haben unsere Firmlinge diesen Info-Tag absolviert.

Sechs Stationen hatten die Firm-Gruppen dabei zu durchlaufen:

Thema Caritas mit Hans Peter Wechselberger,

Thema Aufgaben in der Pfarre mit unserem Herrn Pfarrer,

Thema Chill und Jugend mit Burgi Huber und Roman Eberharter,

Thema Sakristei mit Mesnerin Loise Eberl,

Thema Orgel mit Andi Buchberger und Hugo Stöckl sowie

Thema Öffentlichkeitsarbeit – homepage / Pfarrbrief mit Kathi Eberharter u. Elisabeth Bacher 

 

Hier einige schöne Gedanken von den Firmlingen zum Thema:

 „Mein Firmspruch“:

Die Gruppe SMILEYS“schreibt:

...Kirche ist da, wo man sie hinbringt....,...ich will nach der Firmung weiterhin ministieren, ... ich hoffe auf Glück und Gesundheit....wenn ich fröhlich in einen neuen Tag durchstarte, weiß ich, dass Gott bei mir ist....

 

Die Gruppe „Die fünf Elemente“ meint:

Wir sind cool, ....we like the Firmung..., ...mit vollem Speed in die Firmung....

 

Die Gruppe „Die Hollenzerinnen“ legt Wert darauf, dass sie mit der Firmung ein Stück Selbstbestimmung und Erwachsenwerden erlangen. Ein kurzes Gebet haben sie verfasst:

Gott, steh uns bei, mit dir können wir alles schaffen, und dass wir mit deiner Hilfe die Firmung gut bestehen.

 

Die „Moarhofa Waldschnaggn-Geischter“ bitten um eine gute Vorbereitung und eine schöne Firmung. Sie werden die Firmung mit voller Freude empfangen, und sie sagen ganz bestimmt: Wir sind bereit!

 

Die „8 Zwerge“ haben ebenfalls schöne Gedanken verfasst.

Sie meinen: Jesus ist wie ein Hotel – einer kommt, ein anderer geht – doch Jesus liebt sie alle. Sie freuen sich, bald richtig dazuzugehören. Sie hoffen auf gute Freunde und bitten um Gesundheit für ihre Familien. Sie beten:

Herr, gib uns die Kraft, schwierige Situationen zu meistern und den Mut für die richtigen Entscheidungen.

 

Die Gruppe „Holy Unicorns“ hat ebenfalls einige sehr schöne Gedichte und Ideen verfasst, sogar im Dialekt: Isch die Firmung do, kimmt da heilige Geist a no.

Auch sie freuen sich, dass sie nach der Firmung endlich selbst entscheiden dürfen.

Wie ein kleiner Poet schreibt einer aus der Gruppe: Wenn die Sonne aufgeht, weiß ich, Jesus ist bei uns. Und ein Super-Gedicht ist auch dabei:

Die Firmung isch a woll a Hit, do machen mia a olle mit.

An Onzug, an Diandl, an Kleidl schian - welln mir heuer zur Firmung giahn.

Mit an groaßn Lachn an Gsicht, vergess ma die schiana Zeit sicha nit.

Und daß mia zusammen Firmung giah wegn, und mir alle zusammen ghearng.

 

Wir wünschen unseren Firmlingen weiterhin eine gute Vorbereitungszeit!      

Elisabeth Bacher, PGR




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Firmlinge treffen sich mit Abt Anselm 

Abt Anselm bei der Ansprache
für Eltern und Paten der Erstkommunionkinder und Firmkandidaten.



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Glauben, was ist das?


Vertrauen? Wissen? Annehmen? Vermuten?

Warum glauben wir? Glauben hat was mit Sinn zu tun. Unser Glaube soll unserem Leben Sinn geben.

 

Wem glaube ich?

Warum glaube ich?

Wo fällt mir glauben schwer?

Wo hilft mir mein Glaube?

Wie feiere ich meinen Glauben?

 

Mit diesen Fragen haben sich unsere Firmlinge auseinandergesetzt.

Hier einige der selbst verfassten Glaubensbekenntnisse.


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Die Zeichen der Firmung

Chrisam

Das in der Firmung verwendete Chrisam ist eine Olivenöl-Balsam-Mischung, angenehm im Geruch. Religiöse Bedeutung hatten Salbungen schon in der Zeit des Alten Testaments, als Könige und Priester auf diese Weise in ihr Amt eingeführt wurden. „Der Gesalbte“ (griechisch „Christos“) wurde zum Königstitel. Wörtlich übersetzt sind „Christen“ „die Gesalbten“, weil sie durch Taufe und Firmung mit Christus verbunden sind. Bei beiden Sakramenten wird eine Salbung vollzogen. Die Salbung in der Firmung stellt eine „Amtseinführung“ ins Christsein dar. Sie schenkt Schutz, (Abwehr-) Kraft, erfülltes Leben im Heiligen Geist.

Kreuz

Das Kreuz ist das Erlösungszeichen des Christen. In der Firmung wird der Firmkandidat, die Firmkandidatin mit Chrisam auf der Stirn gesalbt, indem der Firmspender ein Kreuz zieht. Das Kreuz dient hier als Zeichen der Besiegelung, als Bundeszeichen. Der Firmling darf sich im Leben als für immer von Gott geliebt und bewahrt wissen, ausgestattet mit Gottes Kraft, dem Heiligen Geist. Der Firmspender spricht: „Sei besiegelt, durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Hand / Handauflegung

Das Auflegen der Hände auf den Kopf eines Menschen ist in der Bibel ein Zeichen der Übertragung von Segen (z.B. Gen 48,14f), eine Heilungsgebärde (z.B. Mk 5,23) und ein Zeichen der Beauftragung und Bevollmächtigung (z.B. Apg 6,1-6).

In der Firmung bedeutet die Handauflegung die Übertragung des Heiligen Geistes, das Hineingenommen-Werden in den Lebensbereich Gottes und die befähigende Beauftragung als Christ zu leben.


Rollenspiel Firmung

(Vater, Mutter, Sohn und Tochter bereiten sich auf die Firmung des Sohnes vor. Der Sohn hantiert verzweifelt mit der Krawatte herum. )
Sohn:
Mama!
Mutter:
(eilt herbei, mit besorgter Stimme) Was ist denn, Bub?
Sohn:
(kommt beim Binden der Krawatte nicht zurecht) Die blöde Krawatte. Hilf mir mal!
Mutter:
Also da kann ich dir auch nicht helfen. Da brauchen wir den Papa. (ruft mit verzweifelter Stimme) Ewald! Komm schnell! Wir brauchen dich!
Vater:
(kommt) Ich komm ja schon. Wen muss ich denn ins Krankenhaus fahren?
Mutter:
Wenn es so weitergeht, kannst du mich fahren, und zwar ins Bezirkskrankenhaus. Ich dreh bald durch. Erst ist ein Fleck auf meinem Kleid. Ich musste mich noch einmal total umziehen. Und dann kann der Bub seine Krawatte nicht binden. Ich frag mich, was die heute in der Schule lernen. Und die Tochter hat noch vor fünf Minuten im Bett gelegen. Wir kommen noch zu spät zur Firmung von unserem Sohn. Die Schande!
Vater:
Also, was soll ich jetzt machen? Dich ins Bezirkskrankenhaus fahren? Oder das Kleid in die Reinigung? Oder am Sonntag früh den Lehrer von unserem Jungen anrufen, warum er ihm das Krawattenbinden nicht beigebracht hat? Oder den Pfarrer, dass er noch ein wenig warten soll, weil wir heute später kommen?
Mutter:
(lacht gekünstelt) Haha, natürlich dem Jungen seine Krawatte binden, was denn sonst, du Witzbold.
Vater:
Wieso muss der Junge auch unbedingt eine Krawatte umbinden? Eine Fliege wäre doch viel lässiger.
Mutter:
Du wirst doch eine Krawatte binden können!
Vater:
Freilich, gib einmal her. Das muss ich an meinem Hals machen.
Mutter:
Mach schnell, die Oma müssen wir ja auch noch abholen.
Vater:
Ja, ja. Wir schaffen schon noch alles.
Tochter:
(kommt noch etwas verschlafen wirkend, leger gekleidet mit Jeans)
Mutter:
(entsetzt) Stefanie, du willst doch nicht in dem Aufzug zur Firmung von deinem Bruder gehen?!
Tochter:
(trocken) Wieso denn nicht?
Mutter:
(schnappt nach Luft) Wir gehen in die Kirche, meine Tochter! Zu einem festlichen Anlass! Ja, willst du denn in Jeans und Pullover zur Hl. Messe gehen?
Tochter:
Ich hab doch noch einen Mantel drüber. Das sieht doch keiner. Außerdem frage ich mich wirklich, was der Gottesdienst mit festlicher Kleidung zu hat.
Mutter:
Ja, das ist doch wohl das Wichtigste! Du kannst doch nicht so zur Kommunion durch unsere Kirche zum Altar vorlaufen!
Tochter:
Das kann ich schon.
Mutter:
Ewald? Sag doch du auch was! Schau doch deine Tochter an! Die kann doch nicht so in die Kirche gehen!
Vater:
(kämpft mit der Krawatte) Bin ich der Experte für die Hl. Messe? Frag doch deinen Jungen. Der hat doch das jetzt erst gelernt, oder, Matthias? Hat der Pfarrer was von einer zerfransten Jeans gesagt?
Sohn:
(überlegt) Ich glaub nicht. Aber ich kann ihn ja heute noch fragen.
Vater:
(zur Mutter) Na also.
Mutter:
Ja, soll dann deine Tochter in diesem Aufzug in die Kirche gehen?
Vater:
Das muss sie doch selber wissen. Mir ist das egal. Diese blöde Krawatte!
Mutter:
Das ist wieder mal typisch für dich. Ich glaube, du würdest auch, wenn du könntest, in deinem Trainingsanzug zur Firmung deines Sohnes gehen.
Tochter:
Mama, komm, das sind doch bloß Äußerlichkeiten. Außerdem, ich kann doch auch in der Bank sitzen bleiben. Wieso muss man denn überhaupt zur Heiligen Messe. Sag es mir Mama!
Mutter:
Man muss, weil ... (überlegt) weil man halt muss. Das gehört halt dazu. Das hat schon immer dazu gehört.
Tochter:
Tolle Antwort, echt.
Vater:
Matthias, du musst das doch jetzt wissen: Wozu ist denn der Gottesdienst da?
Sohn:
(überlegt) Die Messe - die Messe - ich glaube das ist gut fürs Gedächtnis?
Mutter:
Fürs Gedächtnis?
Sohn:
Es heißt doch: tut dies zu meinem Gedächtnis....
Mutter:
Ich glaube, da hast du irgendwas falsch verstanden.
Sohn:
(strahlt) Mir fällt doch noch was ein: Die Messe ist zur Vergebung der Sünden da, hat unser Pfarrer gesagt.
Vater:
Welche Sünden denn bitteschön? Wir haben doch keine Sünden! Zumindest ich nicht! Ich bin nicht einmal in der Verkehrssünderkartei. in Flensburg. (leiser) Zumindest nicht mehr. Und du, (zur Mutter:), bist du eine Sünderin?
Mutter:
(schaut pikiert) Was sagst du da für Sachen!
Vater:
Beim Essen hast du in letzter Zeit gesündigt. Mal schauen, ob du noch aufs Firmungssbild drauf passt. Aber die modernen Kameras haben ja eine Panoramafunktion.
Mutter:
Ewald!
Vater:
War doch bloß Spaß!
Tochter:
Sünde gab´s doch bloß im Mittelalter. - Vergebung der Sünden, das kann doch heute beim Gottesdienst keine Rolle mehr spielen.
Sohn:
(ängstlich) Geht ihr dann wohl nicht mit in die Kirche?
Vater:
Keine Angst, meine Sohn. Der Pfarrer soll immer so einen guten Wein nehmen, habe ich gehört. Allein deshalb lohnt es sich.
Tochter:
Der gute Wein kann ja wohl nicht das Entscheidende bei der Messe sein.
Mutter:
Ob guter oder schlechter Wein, auf jeden Fall ziehst du dich um.
Tochter:
Das werde ich nicht tun.
Mutter:
(aufgelöst) Dann, dann bleibe ich zu hause.
Vater:
Ich bleibe auch gleich zu Hause, wenn ich denn blöden Strick da nicht gleich hinkriege!
Sohn:
(ängstlich) Muss ich wohl alleine zu meiner Firmung?
Tochter:
Ich geh schon mit. Aber nur mit der Jeans.
Mutter:
(weint) Womit habe ich so eine Tochter verdient!
Vater:
(wirft wütend die Krawatte auf den Boden) So ein Klump! Sag mal, Matthias, hat der Pfarrer was von einer Krawatte gesagt?
Sohn:
(überlegt) Ich glaube nicht.
Vater:
Dann schau ich mal nach, ob ich eine Fliege finde, die dir passt.
Mutter:
(hysterisch) Du kannst doch jetzt nicht noch eine Fliege suchen! Wir kommen hoffnungslos zu spät! Du, du spinnst doch!
Vater:
So, ich spinne? Wenn ich mich noch weiter mit der Krawatte abquäle, dann kommen wir zu spät, du hysterisches Frauenzimmer!
Mutter:
Was hast du gesagt?
Vater:
Ich sag es nicht noch einmal. Du hast es genau gehört.
Tochter:
Echt ätzend, Papa.
Papa:
Die Mama hat angefangen. Und du brauchst gar nichts sagen: Du bist wohl unsere Heilige!
Mutter:
(heult) Neben dich setze ich mich heute nicht in der Kirche.
Vater:
Mach, was du willst. Ich hol jetzt eine Fliege.
Tochter:
Und so wollt ihr jetzt wohl zum Gottesdienst gehen?
Sohn:
(begütigend) Die können schon in die Messe gehen, denn in der Firmung erfüllt uns Gott mit dem Hl. Geist, der hilft uns beten und Gottes Wort zu verstehen. Ja, der Heilige Geist macht alles neu, das steht in der Bibel und unser Pfarrer sagt es auch.