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Der Samen

 

Es steckten einmal zwei gesunde Samen nebeneinander im Boden.

Der eine Samen sagte ganz selbstbewusst: „Ich will wachsen! Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senken und ich will als kleines Pflänzchen die Erdkruste durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine Blätter entfalten und den Frühling erwarten. Ich will die Sonne genießen, mich im Wind wiegen und den Morgentau auf mir spüren. Ich will wachsen!“

Und so wuchs der kleine Samen zu einer gesunden, kräftigen Pflanze.

Der zweite Samen aber sagte ganz leise: „ Ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden senden, weiß ich ja nicht, was mich da unten in der Tiefe erwartet. Ich habe Angst, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm beschädigt wird, wenn ich versuche, die Erdkruste zu durchbrechen.

Ich weiß auch nicht, was da oben alles auf mich lauert, es kann mir so viel geschehen!

Nein, ich bleibe lieber hier unten und warte, bis es sicherer ist!“

Und so blieb der zweite Samen in der Erde und wartete.

An einem sonnigen Morgen spazierte eine Henne vorbei. Sie scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Fressbaren im Boden. Nach einer Weile fand sie den dort wartenden ängstlichen Samen – und fraß ihn auf.

 

Und die Moral von der Geschichte?

Traue dir etwas zu, versuche etwas Neues! Überwinde deine Ängste!

Verborgene Talente gibt es so viele, jeder von uns hat sie.

Aber sie müssen auch genutzt werden, sonst verkümmern sie!

 

Elisabeth Bacher






Weihnachten 2016


Ein bayrischer Pfarrer hat vor einigen Jahren die provokante Frage gestellt:


Brauchen wir Weihnachten noch - wir, die wir heute doch alles berechnen, alles planen, die wir das Leben gut organisieren?
 

Brauchen wir Weihnachten noch, das Fest des Lichtes in einer Zeit, in der die Nächte zum Tag werden, wo wir überall Licht haben?
Brauchen wir es, wir, die wir uns fast alles leisten können, keine wirkliche und ernsthafte Not leiden müssen?
Brauchen wir Weihnachten noch, das Fest der Kinder, in einer Welt, in der Kinder längst nicht mehr selbstverständlich sind, in der das Leben eines Kindes berechnet wird?

Wir brauchen Weihnachten offenbar immer noch.

Christbäume werden aufgestellt, Lieder gesungen, Geschenke gemacht, wird auch die wundersame Geschichte von der Geburt des kleinen Kindes am Rand des großen Weltgeschehens erzählt und vorgelesen.
Es geht um die Geburt eines kleinen Kindes, das zum Zeichen werden soll für die Welt. Dieses Zeichen sagt uns: Gott, dieser große, gewaltige Gott, den wir so wenig verstehen, tritt ein in unser Menschenleben.

Er wird einer von uns, er kommt herunter, auf Augenhöhe,ja noch weiter, als wehrloses, hilfloses Kind, das ganz und gar auf die Geborgenheit und den Schutz von Menschen angewiesen ist.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen im neuen Jahr.

Euer Pfarrer Jürgen Gradwohl








Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich. 

(Ps 139,5)

 

Diese Worte habe ich mir vor 28 Jahren zu meiner Priesterweihe gewählt und sie sind mir als dankbare und ermutigende Worte im Herzen geblieben. Sie stützen mein Gottvertrauen und lassen mich Gottes Segen erspüren.

Dafür bin ich dankbar.

Vor 18 Jahren habe ich mit einem einfachen „in Gottes Namen“ den Dienst als Pfarrer hier in Mayrhofen und Brandberg begonnen. Und – die Zeit scheint mir wie im Flug vorbeigegangen zu sein. Für mich ein Zeichen, dass ihr mich sehr freundlich und wohlwollend aufgenommen und dadurch beigetragen habt, dass ich in Mayrhofen und Brandberg sehr gerne bin. Deshalb ist die kommende Veränderung kein leichter Weg. Das Abschiednehmen fällt schwer, wenn wir auch ein herzliches „Auf Wiedersehen“ dazu fügen.

Umso mehr bedarf es der Gewissheit: ER umschließt mich, uns alle, und legt seine Hand auf mich, auf uns alle. ER ist uns SEGEN, wie WIR füreinander SEGEN sind. Dieses WIR, dieses MITEINANDER und FÜREINANDER, die GEMEINSCHAFT, dieses SEGEN sein, die BEDEUTUNG des einzelnen, vom jüngsten bis zum ältesten, die VERLÄSSLICHKKEIT und SPONTANEITÄT, die HILFSBEREITSCHAFT mit SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT, der Einsatz der TALENTE, das GLAUBEN und das BETEN, der BEISTAND und der TROST, das LACHEN und die FREUDE, das LEHREN und das LERNEN, das REDEN und das SCHWEIGEN, das LOBEN und das MAHNEN haben WIR 18 Jahre leben dürfen. WIR haben uns dadurch gegenseitig begleitet und unterstützt, WIR haben miteinander gestaltet und entwickelt, WIR haben uns um die Botschaft Jesu in unserer Mitte, in unseren Familien, in unseren Gemeinden bemüht. Dieses WIR ist bleibend, weil es aus dem WIR Gottes (Vater-Sohn-Hl. Geist) SEGEN empfängt.

ER umschließt uns von allen Seiten und legt seine Hand auf uns.

Als Gesegnete werden wir unsere Wege weitergehen. Sie sind begleitet von vielen guten Erlebnissen, von den Begegnungen in der Freude und in der Traurigkeit, von der Verbundenheit zu den Kindern bis zu den Senioren, von den Freundschaften, die entstanden sind, von dem guten Gefühl, hier in Mayrhofen und Brandberg eine wunderschöne Zeit verbracht zu haben.

Die Erinnerungen sind das Paradies, aus dem uns niemand vertreiben kann. Sie bleiben in meinem Herzen und in meinen Gedanken und führen mich zu drei Worten, die Papst Franziskus uns Menschen mit auf den Weg des Lebens gibt:

Bitten – Verzeihen – Danken

BITTEN – Ich bitte euch, dass wir füreinander beten, dass wir die Veränderung annehmen können, dass wir die Gemeinschaft der Glaubenden lebendig halten.

VERZEIHEN – Ich habe nicht alles gut geschafft, es ist nicht alles gut gelungen in diesen 18 Jahren: Versäumnisse, Kränkungen, Auffassungsunterschiede, Sturheit, Unstimmigkeiten, Missverständnisse, Egoismus… belasten das Miteinander. Deswegen gibt es eine wichtige Geste: Meine Bitte um gegenseitiges Verzeihen.

DANKEN – Ich danke euch für diese 18 Jahre. Ihr habt mir Heimat gegeben durch eure Herzlichkeit und Freundlichkeit. Von Anfang an spürte ich die Motivation, gemeinsam Glaube und Gemeinde zu leben. Ich danke allen, die mitarbeiten und mithelfen, weil sie ihre Fähigkeiten gerne für die vielfältigen Aufgaben und Dienste zur Verfügung stellen. Ich danke unseren Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenräten. Vieles haben wir überlegt, geplant, umgesetzt oder noch vor Augen. Ich danke für die gute Zusammenarbeit mit unseren politischen Gemeinden, euch Bürgermeistern Hermann und Heinz, Günter und Monika und euren Gemeindebediensteten.
Ich danke allen Mitgliedern in unseren Vereinen, Körperschaften und Rettungsorganisationen. Ihr seid wichtige Stützen im Leben einer Gemeinde. Ich danke unseren Religionslehrerinnen, Direktoren, Lehrerinnen und Lehrern, Kindergartenpädagoginnen und den Betreuerinnen im Hort, im EKiZ und in der Kinderkrippe Hopp Hopp Hopp. Ihr leistet wichtige Unterstützung in der Formung unserer Heranwachsenden.
Ich danke dem ganzen Team unserer Bestattung, denn ihr steht einfühlsam den Trauernden zur Seite.
Ich danke unserem Kirchenchor, unseren Organisten, allen, die sich einbringen in der Gestaltung unserer Gottesdienste, Lektoren, Blumenfrauen, unserem kath. Frauenbund, unseren Pfarrbriefredakteurinnen und unseren Mesnerleuten Markus und Andrea, Loise, Franz und Walter. Ich danke euch lieben Ministranten, bewahrt euch die Freude am Glauben. Ich danke euch beiden hier im Haus, dir Johanna für die ganze Zeit als Sekretärin und dir Margit für die gute Küche.

Ich danke euch allen, für alle guten ermutigenden Worte, für euren Dank, den mir so viele schon mündlich oder schriftlich übergeben haben, für eure Gastfreundschaft bei verschiedenen Anlässen…ich danke euch von Herzen, denn im Danken da liegt Segen.

Deswegen feiern wir miteinander zum Abschluss gemeinsam Gottesdienst in Mayrhofen und Brandberg aus großer Dankbarkeit für eine wunderschöne Zeit und mit der großen Bitte für unsere Zukunft:

Du Gott, umschließe uns von allen Seiten und lege deine Hand auf uns alle!

Ein herzliches Vergelt´s Gott und Gottes Segen.

Euer Pfarrer Alois Moser

 




Ostern 2016


Dieses Gebet berührt mich und lässt mich nicht mehr los.

Mutter Teresa versteht es, das Beispiel Jesu als Botschaft an das eigene Leben wahrzunehmen. Sie lenkt unser Denken auf wichtige Instrumente in der Begegnung mit Menschen.

Das aufeinander zugehen bedarf der Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen. Die Kraft der Hände gut zu nützen, braucht ein Ausbreiten und Entgegenstrecken und nicht ein Verschränken und Zusammenballen zu Fäusten. Die Stimme fasst in Worte, was das Herz empfindet.

Jesus bediente sich dieser Instrumente, um den Menschen Heil zu bringen. Wenn auch Hände und Füße Jesu festgenagelt wurden, so konnte niemand seine Stimme zum Schweigen bringen, die Menschen die Vergebung der Sünden und die Verheißung des Paradieses zusagte. Sogar der Stich ins Herz ließ nicht nur das Blut des Sterbens strömen sondern auch das Wasser des Lebens. Das ist die Zuversicht unseres Glaubens und die Botschaft des Osterfestes:

Auferstehung geschieht mitten im Leben, besonders dann, wenn wir dem Herrn unsere Hände, unsere Füße, unsere Stimmen unsere Herzen geben.

Es ist unser Geben, damit Ostern wird in jedem Menschen.

Es ist ein Geben, das für alle verständlich ist – deswegen:

Lasst uns gemeinsam die Worte von Mutter Teresa beten, als Kinder und Erwachsene, als Familie, in der Kirche oder für uns allein:

„Herr, dir gebe ich heute meine Hände, meine Füße, meine Stimme und mein Herz“, denn dann ist für alle Ostern, das Fest der Auferstehung und des Segens.


Ein tiefes Erleben dieser besonderen Tage

und ein frohes Fest

Alois Moser, Pfarrer








Herz Jesu Prozession  


Heiligstes Herz Jesu,

Du bist die verborgene Mitte

unseres Lebens,

der Kirche,

der Heimat und

des Universums.

Lass die Kraft Deiner Liebe

auch heute

sichtbar werden –

in Gläubigkeit,

Menschlichkeit und Solidarität

mit denen,

die sie brauchen!

Lass aus dem Rot

Deiner Liebe

das Grün

der Hoffnung blühen!

 

+Dr. Reinhold Stecher

Altbischof Innsbruck

 


 


40 Tage der Vorbereitung auf das Osterfest

 

Nun ist es wieder soweit. Mit den kommenden 40 Tagen – (die Sonntage sind ausgenommen, da sie stets Erinnerung an die Auferstehung Jesu sind) – stimmen wir uns auf das höchste Fest des Christentums ein. Wir gehen Ostern entgegen und verknüpfen diese Zeit mit innerer Besinnung (Gebet), mit der Bereitschaft zu Verzicht (Fasten) und mit der Unterstützung von Menschen in Not (Almosen geben).

Die Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, gibt uns eine gute Gelegenheit, dass wir uns mit unserem Glauben beschäftigen. Welche Rolle spielt er in unserem Leben und spüren wir seine Kraft in den alltäglichen Lebensabläufen?

Die Fastenzeit lädt ein, das eigene Leben anzuschauen und die Hinwendung zu Gott zu intensivieren. Umkehr und Buße sind zwei Begriffe, die uns dabei immer wieder begegnen werden und zu der Möglichkeit einer Beichte hinführen möchten.

Wichtiges Zeichen für die kommende Zeit ist der Anfang: Aschermittwoch.

Wir werden mit Asche gesegnet. Asche ist kein „unnützes Überbleibsel“, sondern immer schon ein Hilfsmittel zur Reinigung und ein Düngemittel gewesen.

Dieser Segen mit der Asche will uns frei machen für den christlichen Glauben, damit er seine kraftvolle Wirkung in den Anforderungen des Lebens positiv entfalten kann.

Eine segensreiche Vorbereitungszeit wünscht euch allen

Alois Moser, Pfarrer





Aus der Schule

 

Die Viertler der NMS Mayrhofen machten sich Gedanken zum Thema:
"Was ist Glück?"

 

Ich als Religionslehrerin bin glücklich, solche SchülerInnen zu haben!!!

                                                   Rel.Dipl. Päd. Judith Neuner



"Dem Glücklichen schlägt keine Stunde"


Der Satz bedeutet mir viel. Es heißt so viel wie "Ein Glücksmoment ist
unendlich". Friedrich Schiller wollte damit wohl den Wert des Glücks
in Worte fassen. Ich verstehe darunter, dass glückliche Menschen keine
Stunde verschwenden, wenn sie dabei nur glücklich sind. Obwohl, von
"verschwenden" kann man eigentlich nicht reden. Denn alles, was man
tut, hat seinen Zweck, meiner Meinung nach. Dieses Zitat zeigt von der
menschlichen Glücklichkeit, mit der man jede Stunde zu einer guten
Stunde machen kann, wenn man nur will. Aber eben nur, wenn man will.
Natürlich kann man nicht immer glücklich sein, aber man sollte
zumindest versuchen, das Beste aus seinem Tag zu machen, denn sind wir
mal ehrlich: So lange leben wir nicht. Und man ärgert sich dann
später, wenn man glücklich sein WILL, dass man damit nicht schon
früher angefangen hat.


GLÜCK IST SEHEN WAS DA IST, NICHT WAS FEHLT

Wenn man nur auf die Sachen schaut, die man gern hätte, aber nicht haben kann, wird man sehr unglücklich. Man sollte lieber sich über die Sachen freuen, die man hat, und mit denen wir täglich- manchmal auch unbewusst- beschenkt werden. Es kommt nicht darauf an, alles zu haben, sondern darauf zu achten, wie gut es uns geht. Was jemanden glücklich macht, ist der Augenblick. Das kann zum Beispiel eine gute Note in der Schule sein, oder auch die Gewissheit, dass jemand, wenn du heimkommst, dich begrüßt. Es kann auch einfach nur ein schönes Bild, eine schöne Aussicht auf einem Berg oder ein guter Song im Radio sein. Wenn wir nur neidisch auf das, zum Beispiel, neue Handy eines Schulkameraden sind, werden wir unglücklich. Wir können uns auch mit ihm freuen und aus einer Situation, in der wir eigentlich neidisch sein würden, einen glücklichen Moment machen.

Anstatt bei Götzen  das Glück zu suchen, sollten wir lieber mit dem, Glück glücklich sein, mit dem uns Gott jeden Tag aufs Neue beschenkt.



Dem Glück schlägt keine Stunde


Ich glaube, dass wenn man glücklich ist, braucht man keine Zeit mehr, denn man weiß selbst (spürt selbst) wenn das Glück weg ist. Viele Menschen wollen immer glücklich sein und glauben, dass die Werbung sie glücklich macht. Sie kaufen und kaufen die Sachen so schnell wie möglich und wollen alles haben, das verspricht glücklich zu sein. Deshalb finden sie das Glück nicht, weil man das Glück mit Sachen findet, die man gerne macht. Z. b. mit der Familie zusammen sein, Spaß haben oder mit Freunden etwas unternehmen. Ich finde man braucht nicht viel um glücklich zu sein. Viele Menschen sind glücklich ohne es richtig wahr zu nehmen. Solche Menschen machen sich keine Sorgen ob sie glücklich sind oder nicht, denn sie haben alles was sie brauchen. Die Menschen, die das Glück unbedingt mit Mittel wie z. b. Werbung, Klamotten oder anderen unwichtigen Dingen, die das Glück versprechen, haben wollen, bekommen es meist nicht. Ich habe das Glück gefunden, denn ich bin zufrieden mit dem was ich habe.






Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist!

 

Das Zillertal ist ein Tal der Musik. Ein abendlicher Spaziergang durch Mayrhofen ist von Musik aus den Gastgärten begleitet. Platzkonzerte, Zeltfeste, Dämmerschoppen, Gruppen und Alleinunterhalter, aber auch Weisenbläsertreffen, Festspiele, Chorgesang, Gottesdienste...

Musik begleitet den Menschen das ganze Leben hindurch. Zum Einschlafen des Kindes hilft Musik oder ein Lied, von der Morgenstunde bis zur späten Nacht bieten die Radiostationen von der Unterhaltungsmusik bis zur Klassik verschiedenstes an. Die Heranwachsenden nehmen ihre Downloads mit zu ihren Treffpunkten, beim Sport ist der „Knopf“ im Ohr, das Einkaufen oder eine gemütliche Rast in einer Gaststätte berieselt Musik im Hintergrund, mächtig erklingt das große Te Deum, herzlich das einfache Lied aus dem Kindermund, Musik, Musik, Musik...

Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist.

Musik ist fähig, uns Menschen in eine andere Welt zu entführen, in eine Welt der Freude, der Ausgelassenheit, der Auferbauung, des Trostes, der Ermutigung, in eine Welt des Friedens, der Freundschaft und der Liebe. Musik untermalt unser ganzes Leben und leuchtet es aus. Musik hilft uns in den verschiedenen Stimmungen und findet Zugang zu unseren Herzen. Musik verbindet Nationalitäten, jung und alt, hebt uns aus dem Alltäglichen heraus, gibt dem Geist Gedanken frei und lässt das Herz träumen.

Musik prägt Epochen und die Menschen ihrer Zeit. Menschen suchen nach ihrer Musik und lernen damit auch Verständnis füreinander aufzubringen. Musik führt das Menschsein aus dem Gewöhnlichen zum Aussergewöhnlichen, hebt uns zum Himmel empor. „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn!“ (Eph 5,19).

Für den Sommer wünsche ich uns allen, dass wir uns an passender Musik erfreuen und dabei spüren, dass sie uns Balsam für die Seele ist und Erholung für den Geist schenken will.  Alois Moser, Pfarrer




Das neue Jahr sieht mich freundlich an,
und ich lasse das alte
mit seinem Sonnenschein
 und Wolken
ruhig hinter mir.

J.W. Goethe

   

Pfarrer Alois Moser